Wenn es einen Ort in Afrika gibt, der alle Erwartungen erfüllt, dann ist es die Masai Mara. Dieses legendäre Reservat im Südwesten Kenias ist die Heimat der größten Säugetierwanderung der Erde, bei der jedes Jahr über zwei Millionen Gnus, Zebras und Gazellen den Mara-Fluss überqueren – ein Spektakel, das auf der ganzen Welt seinesgleichen sucht. Die beste Zeit für einen Besuch in der Masai Mara hängt davon ab, was Sie sehen möchten. Wenn die Große Völkerwanderung Ihr Ziel ist, planen Sie Ihre Reise zwischen Juli und Oktober. Am dramatischsten sind die Flussüberquerungen von August bis September, wenn die Herden ihren Höhepunkt erreicht haben und die Krokodile auf sie warten. Aber die Mara ist das ganze Jahr über großartig. Die Trockenzeiten von Januar bis März und Juni bis Oktober bieten insgesamt die beste Wildbeobachtung, da die spärliche Vegetation es leicht macht, Löwen, Elefanten, Geparden und Leoparden zu entdecken. Was kann man in der Masai Mara sehen? Die kurze Antwort ist fast alles. Die Big Five sind alle anwesend und das Reservat ist besonders berühmt für seine Löwen. Gepardensichtungen kommen hier häufig vor, was seltener vorkommt, als die meisten Menschen erwarten. Heißluftballon-Safaris über der Ebene bei Sonnenaufgang gehören zu den unvergesslichsten Erlebnissen in ganz Ostafrika. Die Anreise zur Masai Mara ist unkompliziert. Sie können vom Wilson Airport in Nairobi in etwa 45 Minuten fliegen oder die etwa fünfstündige Straße durch Narok fahren. Fliegen ist die komfortablere Variante. Die meisten Camps und Lodges befinden sich innerhalb oder an der Grenze des Reservats und reichen von luxuriösen Zeltcamps bis hin zu günstigeren Optionen außerhalb der Parktore. Für kenianische Einwohner ist die Masai Mara wirklich einer der Orte, die es wert sind, mehr als einmal besucht zu werden. Für internationale Besucher ist es fast immer der Höhepunkt ihrer Afrikareise.